RFP-5 DMU Distanz Messeinheit

Maximal drei RFP-5 DMU Distanz Messeinheiten sind in einem RFP-5 System verwendbar. Jede RFP-5 DMU besteht aus einer Interfacekarte und einem kapazitiven Messsensor. Beide sind durch eine gemeinsame Nummer gekennzeichnet und dürfen auch nur in dieser Kombination verwendet werden. In der Interfacekarte ist die Linearisierungskennlinie des zugehörigen Sensors gespeichert.

RFP-5 DMU Distanz Messeinheit

Die Interfacekarte hat Europaformat und ist in 19”-Systeme integrierbar. Der Sensor ist einzubauen in das RFP-5 Positionier-System. Drei unterschiedlich große Sensorflächen stehen zur Verfügung. 

aktive Sensorfläche Messbereich
Sensor 23x10 mm 12mm
Sensor 19x26 mm 14mm 
Sensor 19x60 mm 16mm

Messbereiche der Sensoren

Die RFP-5 DMU Distanz Messeinheit steht auch als OEM-Variante zur Verfügung.

Kapazitiver Messsensor 23x10

Die kapazitiven Sensoren messen berührungslos Abstände zum Reifen. Es handelt sich um eine integrative Abstandsmessung entsprechend der Größe der Messflächen. Die Messwerte werden, entsprechend des Abstandes zwischen Messsensor und Reifen, linearisiert. Vor jeder Messung erfolgt eine automatische Prüfung und Kalibrierung. Eine Kunststoffkappe bietet der empfindlichen Sensorfläche mechanischen Schutz vor Verschmutzung und verhindert Berührung mit dem Reifen. Diese Kappe ist ein Verschleißteil, das leicht gewechselt werden kann. Die Sensoren arbeiten mit Messfrequenzen im Bereich 720...900kHz. Um bei der Verwendung mehrerer Sensoren Interferenzen zu vermeiden, ist an jedem Sensor eine Umschaltung möglich.

Folgende Eigenschaften zeichnen diese kapazitiven Sensoren besonders aus:

  • Der Sensor bildet ein gerichtetes kapazitives Messfeld vor der aktiven Messfläche des Sensors aus. Anoden- und Kathodenfläche sind Bestandteil des Sensors. Somit ist der Einfluss der Leitfähigkeit des Messobjektes vernachlässigbar.
  • Es gibt Sensoren mit unterschiedlich großen aktiven Messflächen zur Anpassung an die Messaufgabe.
  • Verschiedene Gummimischungen und Aufbauarten der Reifen sowie Feuchtigkeit auf der Reifenoberfläche haben keinen Einfluss auf die Messergebnisse.

Voraussetzung: die Dielektrizität des Materials muss auf der Messspur homogen sein. Sollte das nicht gewährleistet sein ist ggf. ein anderes Messverfahren vorzuziehen, das von elektrischen Materialeigenschaften unabhängig ist, z. B. ein Lasersensor.

  • Eine manuelle Kalibrierung und Regelung der Sensoren entfällt.
  • Die Sensoren sind unempfindlich gegen Magnetfelder.
  • Vor jeder Messung erfolgt eine automatische Prüfung der elektrischen Signale und eine Kalibrierung der Sensoren.
  • Vor jeder Messung werden folgende Störeinflüsse kompensiert:
  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Verschmutzung der Sensorfläche

 

FaLang translation system by Faboba

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.