Reifen Geometrie TG (Tire Geometry)

Worum geht es bei der Reifengeometrie?

Die Seichter GmbH beschäftigt sich seit Anfang der 80er Jahre mit der Untersuchung der Reifenoberfläche auf Fehlstellen - also Abweichungen von der idealen Reifengeometrie. Angefangen hat es mit der Suche nach Beulen und Einschnürungen auf der Seitenwand des Autoreifens.

Die Ausbuchtungen - Beulen - können eine erhebliche Gefahr für die Sicherheit darstellen. Insbesondere, wenn die Ursache ein Gewebefehler in einer der inneren Reifenlagen ist. An dieser Stelle ist die Seitenwand des Reifens geschwächt. Infolgedessen besteht die Gefahr, dass der Reifen während der Fahrt zerstört wird.

Die Einbuchtungen - Einschnürungen - sind möglicherweise dadurch verursacht, dass sich an dieser Stelle des Reifens Gewebelagen überlappen. Das sorgt für eine Verstärkung der Seitenwand. An dieser Stelle dehnt sich die Seitenwand also nicht so stark aus, wenn der Reifen befüllt ist. Das sieht optisch einfach schlecht aus. Es ist aber nicht sicherheitsrelevant.

Beulen und Einschnürungen sollen nach Forderungen der Automobilindustrie bzw. der Reifenindustrie gewisse Grenzwerte nicht überschreiten. Geometrie-Messmaschinen in der Endinspektion der Reifenhersteller sorgen für eine automatische Aussortierung fehlerhafter Reifen.

Welche Analysen der Reifengeometrie gibt es?

Folgende Eigenschaften der Reifengeometrie werden zur Beurteilung der Qualität untersucht:

  • Beulen
  • Einschnürungen
  • Seitenschlag
  • Höhenschlag
  • Taumeln
  • Krümmungsradius der Lauffläche
  • Reifenumfang
  • Harmonische Analysen an Seitenwand und Lauffläche

 

 

Welche Messtechniken werden eingesetzt?

Folgende Messtechniken werden zur Analyse der Reifengeometrie eingesetzt:

  • Mechanische Sensoren
  • Kapazitive Messsensoren
  • Lasersensoren: Linienlaser nach dem Triangulationsverfahren
  • Lichtschnittsensoren (Sheet-Of-Light): Kombination aus Laser und Kamera zur flächigen Abtastung der Reifenseitenwand
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